Die Emilia - ein blühendes Land zwischen Po und Apennin

ausgebucht

KSL-Busreise vom Mo 20. - So 26. April 2020 

Unter dem Begriff Emilia versteht man den westlichen Teil der Region Emilia – Romagna, sie umfasst in etwa die Provinzen Piacenza, Parma, Reggio Emilia und Modena. Im Vergleich zur legeren, küstenbezogenen Romagna gab sich die Emilia immer elegant, fürstlich und adelig. Bis ins 19. Jahrhundert herauf bestanden hier Herzogtümer, um die sich einflussreiche europäische Adelsgeschlechter gestritten haben.

Quartier beziehen werden wir in der Nähe von Sassuolo (Provinz Modena). Von hier aus starten wir zu den Busausflügen, auf denen wir sowohl das Flachland am Po erkunden werden als auch die Hügel  im  Vorland  des Apennin, die im April erwartungsgemäß von einer Blütenpracht überzogen sind. Wenn sich darüber noch die schneebedeckten Gipfel der Hauptkette erheben, dann erleben wir eine Traumlandschaft.

Wer die stolzen Städte der Emilia erleben möchte, kommt in Parma und in Bologna auf seine Rechnung. Einen historischen Höhepunkt stellt hingegen unser Gang nach Canossa dar, wo wir uns mit den diplomatischen Auseinandersetzungen zwischen Papst- und Kaisertum beschäftigen und etwas über die bedeutende Persönlichkeit der Mathilde von Canossa erfahren werden.

Teilnehmer an den Frühlingsfahrten der vergangenen Jahre erinnern sich sicher an die schönen Wanderungen, die am Programm gestanden haben. Im Flachland der Emilia ist das Wandern eingeschränkt. In der Hügellandschaft des Apennin hingegen bieten sich wunderschöne Wandermöglichkeiten an, die wir gerne nutzen möchten.

 

Reiseprogramm

 

Erster Tag    Montag, 20. April      Anreise über Mantua

Bozen – Affi – Peschiera – Borghetto am Mincio – Castellaro Lagusello (einer der „borghi più belli d’Italia“) – Wallfahrtsort Madonna delle Grazie (Besuch der Wallfahrtskirche mit dem Krokodil, Mittagessen und Flussschiffahrt auf dem Mincio von Curtatone nach Mantua) - Aufenthalt in Mantua (Piazza Sordello) – Modena – Sassuolo.

 

Zweiter Tag Dienstag, 21. April    Parma und Bassa Parmense

Parma ist die bedeutendste Kunststadt der Emilia. Neben dem Dom gilt vor allem das Baptisterium als Meisterwerk der Romanik. Stadtführung in Parma, anschließend Freizeit und Mittagessen.  Am Nachmittag Ausflugsfahrt durch die Bassa Parmense. So nennt sich das Flachland, das sich nördlich von Parma bis zum Po erstreckt. Besuch der Rocca Meli Lupo in Soragna. Aufenthalte in Roncole Verdi und Fontanellato. Zurück ins Hotel.

 

Dritter Tag  Mittwoch, 22. April    Auf dem Weg nach Canossa

Gleich nach dem Start erleben wir 2 Kreisverkehre, die von  namhaften Künstlern gestaltet worden sind. Über die Ortschaft Quattro Castella erreichen wir das Enzatal und fahren über Ciano d’Enza nach Canossa. Besichtigung: Zuerst Einführungsfilm in Deutsch, dann Aufstieg zur Ruine, Besichtigung des Museums, Mittagessen mit emilianischen Spezialitäten. Weiterfahrt durch die Hügellandschaft bis nach Castelnovo. Wanderung am Berg Bismantova. Rückfahrt durch das Secchiatal nach Sassuolo. Rundgang durch den historischen Teil der Stadt.

 

Vierter Tag  Donnerstag, 23 April    

Heute stehen lohnende Ausflugsziele in der Umgebung von Modena auf dem Programm.  Über die Autobahn nach Reggio Emilia und von dort nördlich nach Brescello. Hier wurden die unvergesslichen Filme von Don Camillo und Peppone gedreht. Weiterfahrt über Guastalla und Novellara nach Carpi. Stadtbesichtigung. Weiterfahrt nach Nonantola. Besichtigung der Abteikirche. Rückfahrt über Maranello (Ferraripferd) zur Wallfahrtskirche Madonna del Castello.

 

Fünfter Tag   Freitag, 24. April     Zu Besuch in Bologna und in seinem Hinterland

Bologna mit seinen 350.000 Einwohnern ist nicht nur die Metropole der Emilia Romagna, sondern auch eine überaus attraktive Stadt, nicht zuletzt bei jungen Menschen wegen der altehrwürdigen Universität. Die Speisekarte der „città grassa“ ist deftig im wahrsten Sinne des Wortes. Stadtführung mit Besuch von San Petronio und der Türme Asinelli und Garisenda. Am Nachmittag fahren wir auf der Autobahn südlich nach Sasso Marconi. Von dort geht es nach Battedizzo. Wanderung zum Monte Mario.

 

Sechster Tag    Samstag, 25. April       Auf dem Weg zum Abetone

Südlich von Sassuolo steigen die Berge bis zum Passo dell‘Abetone an. Die Rundfahrt von Sassuolo über Serramazzoni – Pavullo nel Frignano – Parco dei Sassi di Malatina (Picknick) – Monteveglio – Vignola zurück nach Sassuolo führt uns in die wunderschöne Landschaft des Appennin. Im Naturpark Sassi di Malatina machen wir eine kleine Wanderung und werden aus dem Rucksack picknicken.

 

Siebter Tag          Sonntag, 26. April           Am Grabe der Mathilde in San Benedetto

Sassuolo – Modena – Pegognaga – San Benedetto in Polirone. Dieses einzigartige Kloster ist vom Großvater der Mathilde von Canossa errichtet worden. Es gehörte zu den reichsten Klöstern Oberitaliens. Nach dem Besuch zurück auf die Autobahn, Mittagessen an der Raststätte Po est. Rückkehr nach Südtirol gegen 16.00 Uhr (in Bozen).

 

Anmeldungen für diese Reise werden ab sofort in der Geschäftsstelle des KSL entgegengenommen. Der Reisepreis wird sich auf etwa 800,00 € (bei Übernachtung im DZ) belaufen. Eine genaue Angabe kann erst nach Einholung der verschiedenen Angebote gemacht werden. Bei der Anmeldung ist eine Anzahlung von 300,00 € erforderlich, um einige Akontozahlungen machen zu können. Wie immer erhalten die Angemeldeten gegen Ende Februar eine ausführliche Reisebeschreibung.

 

Im Preis sind inbegriffen:

Reisebus

Reisebegleitung ab und bis Bozen

Halbpension in gutem Mittelklasse – Hotel (inkl. Getränke zum Abendessen)

Stadtführungen in Parma und Bologna

Alle Eintritte

2 Mittagessen (inkl. Getränke)

Flussschifffahrt auf dem Mincio

Alle weiteren Spesen, die sich aus dem Programm ergeben.

 

Nicht enthalten sind die restlichen Mittagessen und die Einkäufe für das Picknick.

 

Programmgestaltung und Reisebegleitung: Sepp Krismer, Klausen